Aktiv im Alter

Sie könnten mehr Spuren hinterlassen als eine Kuhle im Sofa.

Altes rotes Sofa mit ausgesessener Sitzfläche


Das Programm

Eine Gemeinschaftsinitiative für das Alter

Eine Frau unterrichtet vor einem Chartboard.Großansicht des BildesSie sind engagiert und stehen mitten im Leben: die "neuen Älteren". Quelle: Getty

Eine Vielzahl von Partnern setzt sich dafür ein, die Teilhabe Älterer zu unterstützen: Vertreter der Bundesländer, die kommunalen Spitzenverbände sowie die Wohlfahrtsverbände Caritas, Diakonie und Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit in der EKD, das Städtenetzwerk Baden-Württemberg sowie viele Seniorenorganisationen haben gemeinsam ein Memorandum „Mitgestalten und Mitentscheiden“ verfasst, fördern seine Umsetzung und befürworten das Programm. Die Leitung lag bei der Interessengemeinschaft der Seniorinnen und Senioren, der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen).

Wie wollen wir morgen leben?


Die Übergabe des Memorandums „Mitgestalten und Mitentscheiden“ an Bundesministerin Ursula von der Leyen am 2. April 2008 ist der Startschuss für das mehrjährige Programm. Kommunen können sich um die Teilnahme bewerben. Ziel ist eine innovative kommunale Seniorenpolitik, eine Politik gemeinsam mit den älteren Menschen.  Kommunalverwaltungen, Verbände, Bürger und Bürgerinnen sollen gemeinsam den Bedarf vor Ort ermitteln und in lokalen Bürgerforen diskutieren. Zusammen werden dann Projekte entwickelt und umgesetzt, in denen ältere Menschen für das Gemeinwesen aktiv sind. Kommunen finden so die Antwort auf die Frage: „Wie wollen wir morgen leben?“

Alter ist Programm


Insgesamt 150 Kommunen bekommen die Gelegenheit, Wünsche der Älteren zu erfassen und die Bürgerbeteiligung zu starten. Dazu erhalten sie einen einmaligen Bundeszuschuss in Höhe von 10.000 Euro. Im Modellprogramm „Aktiv im Alter“ wird ein Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen und den lokalen Akteuren angeboten. Die Projekte der Kommunen werden dann der Öffentlichkeit vorgestellt, damit sichtbar wird: Ältere Menschen setzen sich für das Gemeinwesen ein.