Staatssekretär Dr. Hermann Kues zum Start des Programms „Aktiv im Alter“ in Osnabrück
18.03.09
Von einem erfolgreichen Start des Programms „Aktiv im Alter“ konnte sich der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, in Osnabrück überzeugen. Die niedersächsische Stadt ist eine von bundesweit 50 Kommunen, die bei der ersten Ausschreibung des Modellprogramms „Aktiv im Alter“ einbezogen wurden.
Bürgermeister Burkhard Jaspers empfing den Parlamentarischen Staatssekretär im Friedenssaal des alten Rathauses, in dem 1648 der „Westfälische Friede“ geschlossen wurde. Hier überreichten Osnabrücker Seniorinnen und Senioren dem Parlamentarischen Staatssekretär Postkarten, auf denen sie ihre persönlichen Wünsche für eine noch stärker auf ältere Menschen ausgerichtete Kommune aufgeschrieben hatten. Diese Karten werden ab jetzt in der „1000-Wünsche-Box“ gesammelt. Alle, die sich zum Thema „Aktiv im Alter“ an die Stadt wenden wollen, können ihre Anregungen hier einwerfen. Bereits am Tag des Besuches von Staatssekretär Kues reichten die Anliegen von einer besseren Busanbindung zu Osnabrücker Kultureinrichtungen bis hin zur Entwicklung neuer generationenübergreifender Wohnprojekte. Zusätzlich wird von der Kommune auch ein Fragebogen verteilt, um die örtliche Bedarfslage im Detail zu erfassen.
Kues lobte die Vielzahl bereits vorhandener Ansätze in der Stadt, die das gesellschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger unterstützen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Beteiligung Osnabrücks am Programm „Aktiv im Alter“ entscheidend dazu beitragen werde, Projekte für eine neue Generation von Seniorinnen und Senioren anzubieten, die mehr bräuchten als nur eine Einladung „zu Kaffee und Kuchen“. Darüber hinaus wies der Staatssekretär auf die Bedeutung des Programms für die Gesellschaft hin: „Ohne das freiwillige Engagement der älteren Menschen könnten viele gemeinnützige Angebote nicht aufrechterhalten werden. Altenheime, Krankenhäuser, Schwimmbäder, Museen und Bibliotheken wären ohne das freiwillige Engagement nicht im gewohnten Umfang leistungsfähig.“ Zum Abschluss seines Besuchs nahm Kues sich Zeit, mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen, um mit einer Vielzahl wichtiger Anregungen in die Bundeshauptstadt zurückzukehren.

