Aktiv im Alter

Sie könnten mehr Spuren hinterlassen als eine Kuhle im Sofa.

Altes rotes Sofa mit ausgesessener Sitzfläche


Eine soziale Bewegung für ein aktives Alter 

02.04.09

1.000 Unterschriften für das Memorandum "Mitgestalten und Mitentscheiden - Ältere Menschen in Kommunen"

Ein Jahr nach Erarbeitung des Memorandums "Mitgestalten und Mitentscheiden - Ältere Menschen in Kommunen" haben bereits mehr als 1.000 Personen, Organisationen und Kommunen das Memorandum unterschrieben. Durch ihre Unterschrift setzen sie sich aktiv für die zentralen Ziele  des Memorandums und für die Partizipation älterer Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen ein.Das Memorandum wurde gemeinsam von Vertreterinnen und Vertretern der
Länder, der kommunalen Spitzenorganisationen, Kirchen, Wohlfahrtsverbände
und Seniorenorganisationen unter Federführung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) erarbeitet und Bundesministerin Ursula von der Leyen im April 2008 überreicht.Ziel des Memorandums ist es, ein neues Leitbild des aktiven Alters in Deutschland zu schaffen und sich für eine stärkere Beteiligung älterer Frauen und Männer einzusetzen. Ihre Wünsche und Bedürfnisse müssen stärker berücksichtigt werden – und sie sollten als Anwälte ihrer eigenen Interessen ernst genommen werden.
Das Memorandum bildet die Leitlinie für das Programm "Aktiv im Alter", das die Kommunen bestärkt, engagementfördernde Strukturen für die Beteiligung älterer Menschen im Gemeinwesen zu schaffen.

Neue Schubkraft für die Seniorenarbeit in der Kommune

 Juelich_TeaserDas Wappen der Stadt Jülich 

Zu den Unterstützern des Memorandums zählt auch die Stadt Jülich im Landkreis Düren. Seit Oktober 2008 gehört Düren zu den geförderten Landkreisen im Bundesmodellprogramm „Aktiv im Alter“. Die Einbeziehung älterer Bürgerinnen und Bürger in kommunale Entscheidungen hat in Jülich bereits eine längere Tradition. Seit 2006 setzt sich der Seniorenbeirat der Stadt für die Belange älterer Menschen in Jülich ein.

„Als wir durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von dem Memorandum und seinen Inhalten erfahren haben, haben wir unserem Bürgermeister die Unterstützung des Memorandums dringend empfohlen“, erinnert sich Katarina Esser vom Amt für Kinder, Jugend und Sozialplanung der Jülicher Stadtverwaltung. Das Memorandum fasse prägnant zusammen, was in Politik und Verwaltungsgremien der Stadt bereits zur Seniorenpolitik erarbeitet wurde, sagte Frau Esser. Die im Memorandum formulierten Leitlinien und Handlungsperspektiven eines aktiven Alters hätten der Seniorenarbeit in Jülich noch einmal eine ganz neue Schubkraft verliehen. „Es ist toll zu wissen, dass diese Leitlinien deutschlandweit unterstützt werden und die Potenziale des Alters aktiv voran bringen können.“Der Seniorenbeirat von Jülich plant in den kommenden Monaten Workshops, in denen neue Projekte entwickelt und bestehende Projekte optimiert werden sollen. Seniorinnen und Senioren können sich in den Workshops insbesondere zu den Themen Barrierefreiheit, Nachbarschaftshilfe und auch den Ausbau der Kultur- und Bildungsangebote in Jülich einbringen. 

Weitere Unterschriftenlisten können bei der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO)
Bonngasse 10
53111 Bonn
E-Mail: memorandum@bagso.de
Tel.: 02 2 8 / 24 99 93 0
angefordert werden.